Was ist der Devisenmarkt?

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Der Devisenmarkt ist ein dezentralisierter Markt, wo Teilnehmer verschiedene Währungen kaufen und verkaufen. Dieses findet direkt über den Schalter über den Interbankmarkt statt, anstatt auf einer zentralisierten Börse.

Sie haben wahrscheinlich am Devisenmarkt schon teilgenommen, ohne es zu wissen, wenn Sie importierte Schuhe bestellen oder wenn Sie, was offensichtlicher ist, fremde Währung kaufen, wenn Sie im Urlaub sind.

Was bewegt den Devisenmarkt?

Umfassende makro-ökonomische Ereignisse wie die Wahl eines neuen Präsidenten oder länderspezifische Faktoren wie der aktuelle Zinssatz, BIP, Arbeitslosigkeit, Inflation und die Schulden im Verhältnis zum BIP, um nur einige zu nennen. Spitzenhändler verwenden einen Wirtschaftskalender, um mit diesen und anderen wichtigen wirtschaftlichen Freisetzungen auf dem Laufenden zu bleiben, die den Markt bewegen können.

Was macht den Devisenmarkt so attraktiv?

Der Devisenmarkt ermöglicht großen Institutionen, Einzelhändlern und privaten Personen, eine Währung gegen eine andere zu tauschen, und findet über das Internet statt.

Devisen können rund um die Uhr (unter der Woche) gehandelt werden. Wenn die Handelssitzung in Asien zum Schluss kommt, kommen die europäischen Banken und die Banken aus dem Vereinigten Königreich online, bevor sie an die USA übergeben. Der vollständige Handelstag endet, wenn die US-Sitzung für den folgenden Tag in die asiatische Sitzung führt.

Was diesen Markt sogar noch attraktiver macht, ist die Tatsache, dass er bei weitem der liquideste Markt auf der Welt ist, mit einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen 5,1 Billionen $ nach der dreijährlichen Erhebung 2016 der BIZ. Dies bedeutet, dass Händler leicht Positionen eröffnen und schließen können, da es viele gewillte Käufer und Verkäufer für Devisen gibt.

WIE FUNKTIONIERT ES?

Die Wahrheit ist, die Grundlagen hinter dem Devisenhandel sind recht unkompliziert. Wenn Sie glauben, dass der Wert einer Währung steigen wird, kaufen Sie die Währung. Dies ist bekannt als „long”-Kauf (long – lang). Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Währung fallen (an Wert verlieren) wird, verkaufen Sie diese Währung. Dies ist bekannt als „short“-Verkauf (short – kurz).

Alle Händler müssen verstehen, wie man eine Devisenquotierung liest, da dies den Preis bestimmen wird, bei dem Sie den Handel eröffnen und schließen. Die erste Währung im EUR/USD-Paar ist beispielsweise bekannt als Basiswährung, welches der Euro ist, während die zweite Währung in diesem Paar (der USD) als die variable oder Notierungswährung bekannt ist.

WARUM MIT DEVISEN HANDELN?

Das Handel mit Devisen hat viele Vorteile gegenüber den anderen Märkten, wie im Folgenden erklärt wird:

Niedrige Transaktionskosten: Normalerweise verdienen Devisenhändler ihr Geld bei der Spanne, vorausgesetzt der Handel wird eröffnet und geschlossen, bevor irgendwelche Nacht-Finanzierungskosten angewendet werden. Daher ist das Handeln mit Devisen kosteneffektiv, wenn man ihn mit einem Markt wie den Aktien vergleicht, der eine Provisionsgebühr anzieht.

Niedrige Spannen: Geld-/Briefspannen sind aufgrund ihrer Liquidität extrem niedrig für größere Devisenpaare. Beim Handeln ist die Spanne die anfängliche Hürde, die überwunden werden muss, wenn der Markt sich zu Ihren Gunsten bewegt. Alle zusätzlichen Pips, die sich zu Ihren Gunsten bewegen, sind reiner Gewinn.

Mehr Gelegenheiten, zu gewinnen: Der Handel mit Devisen ermöglicht Händlern, spekulative Positionen zu Währungen einzunehmen, die nach oben gehen (an Wert gewinnen) und nach unten gehen (an Wert verlieren). Außerdem gibt es viele verschiedene Devisenpaare für Händler, um profitable Handel auszumachen.

Leverage-Handeln (Hebel-Handeln): Dies bedeutet, dass ein Händler nicht die vollen Kosten eines Handels bezahlen, sondern stattdessen nur einen Bruchteil der Kosten niederlegen muss. Dies hat das Potenzial, Ihre Gewinne aber auch Ihre Verluste zu vergrößern.

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